Sveti Filip i Jakov 
      Küstenortschaft am Pasman-Kanal,
      3 km nordwestlich von Biograd na Moru;
      1645 Einw.

      Bis zu den Türkenvorstößen war dies der Hafen des Benediktinerklosters von Rogovo, dessen Mauerreste sich bei der erhaltenen frühromanischen Rochuskirche nordöstlich des Orts befinden.

      Der heutige Ort entstand nach dem Rückzug der Türken im 17. und 18. Jh. Die Michaelskirche aus dem 18. Jh. ist eigentlich eine umgebaute gotische Kirche, aus der eine Inschrift und das Wappen von Petar Zadranin, des Abtes von Rogovo, stammen (zweite Hälfte des 14. Jh.). In der Kirche wird ein monumentales Holzkruzifix vom Ende des 14. Jh. aufbewahrt.

      Das in unmittelbarer Nähe von Biograd na Moru gelegene Sveti Filip i Jakov bietet vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Touristensiedlung), schöne Strände, sauberes Meerwasser, angenehme Spazierwege, Sport und Unterhaltung (Tennis, Segeln) sowie eine gute Gastronomie. Der Ort wird bereits seit den Sechzigern von vielen Touristen besucht; 1955 wurde ein Fremdenverkehrsverein gegründet.
      Traditionsgemäß findet in der ersten Augusthälfte das Sommerfest "Filipljansko ljeto" mit einer Reihe von Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt. Von den kirchlichen Feiertagen wird der St.-Rochus-Tag (16. August) besonders feierlich begangen. Seebären und Segelfreunde werden die Nähe zu den wunderschönen Kornati-Inseln zu schätzen wissen; zu den Kornaten werden auch organisierte Ausflüge unternommen.